8 hilfreiche Tipps wenn deine Katze in der Wohnung markiert! Hilft sofort!

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Inhaltsverzeichnis

Was ist markieren?

Möglicherweise kennst du das schon: Deine Katze sucht sich einen Gegenstand, der vertikal an der Wand steht, hebt ihren Schwanz und sprüht mehrmals kleinere Mengen Urin gegen diesen Gegenstand.

Deine Samtpfote markiert nicht, weil sie ihre Katzentoilette meidet, sondern sie möchte ihr Revier markieren. Urinieren und markieren unterscheiden sich ganz einfach in der Art, wo und wie deine Katze Urin ablässt – beim Pinkeln hockt sich sie hin und uriniert horizontal.

Du kannst also schon einmal ausschließen, dass es sich um ein Sauberkeitsproblem deiner Katze handelt. Vermutlich wird dein Stubentiger Möbel oder andere Gegenstände markieren, für das gewöhnliche Geschäft jedoch seine Katzentoilette benutzen.

Es ist sehr wichtig, dass du klar abgrenzen kannst, ob deine Katze markiert oder unsauber ist, denn der Schlüssel zur Lösung ist jeweils ein völlig anderer. Falls du das Gefühl hast, dass deine Fellnase unsauber ist und die Katzentoilette meidet, schau dir am besten mal unseren Leitfaden zu diesem Thema an.


Wichtig: Es kann sein, dass deine Samtpfote krank ist und deswegen ihre Katzentoilette nicht benutzt. Du solltest daher immer deinen Tierarzt um Rat fragen, wenn deine Katze außerhalb des Katzenklos Urin absondert. Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen können, wenn sie nicht behandelt werden.

Warum markieren Katzen ihr Revier?

Katzen wählen ihr eigenes Revier ab und grenzen dieses gegenüber anderen Katzen ab. Sie verwenden dafür viele verschiedene Zeichen wie Kratzspuren, nicht verscharrten Katzenkot, versprühten Urin oder sie reiben sich auch an Gegenständen und hinterlassen so ihren spezifischen Duft.

Es ist typisch für unkastrierte Kater, dass sie durch das Versprühen von Urin Anspruch auf ein bestimmtes Revier erheben. Das Markieren beginnt mit der Geschlechtsreife und wird durch die Hormonumstellung ausgelöst. Wenn du nichts gegen das Markieren unternimmst, wird es mit der Zeit jedoch eine feste Angewohnheit deines Katers werden.

Wenn du eine Kätzin hast, die rollig ist, kann auch sie Urin versprühen. Sie tut das, um die Kater in der Umgebung auf ihre Rolligkeit hinzuweisen.

Wenn du mit der Kastration wartest, bis deine Katze oder dein Kater geschlechtsreif sind und sie bereits mit dem Markieren angefangen haben, kann es sein, dass die Kastration alleine das Problem nicht mehr löst. Denn je länger du damit wartest, deinen Stubentiger kastrieren zu lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Markieren längst zu einem Ritual für ihn geworden ist.

Beim Markieren geht es einer Katze darum, ihr Revier abzustecken. Es kann vorkommen, dass eine Katze erst dann mit dem Markieren beginnt, wenn sie das Gefühl hat, dass ihr jemand dieses Revier streitig machen möchte. Das kann ein weiteres Haustier sein, dass du dir zugelegt hast, vor allem, wenn es eine weitere Katze oder ein Hund ist. Oder eine fremde Katze streift durch deinen Garten.

Es muss dabei gar nicht sein, dass deine Katze von dem anderen Tier unmittelbar bedroht wird. Sie ist vielleicht einfach nur mit der Situation überfordert oder verunsichert und fängt deshalb an, zu markieren.

Der richtige Umgang mit dem Markieren

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du das Problem lösen kannst:

1. Zum Tierarzt gehen

Zunächst solltest du mit deiner Katze zum Tierarzt gehen. Wenn deine Katze plötzlich neben die Katzentoilette pinkelt, kann es sein, dass sie unter eine Krankheit leidet, die sofort therapiert werden sollte. Gedanken über weitere Lösungsmöglichkeiten solltest du dir erst machen, wenn dein Tierarzt dir dafür grünes Licht gibt.

2. Kastrieren lassen

Wenn dein Stubentiger nicht kastriert ist, solltest du das so schnell wie möglich nachholen. Häufig erledigt sich das Problem dadurch von selbst.

3. Ort der Ruhe schaffen

Wenn du glaubst, dass deine Katze markiert, weil sie sich von einem anderen Haustier bedroht fühlt, solltest du dich damit auseinandersetzen und versuchen, einen Ort für deine Fellnase zu schaffen, an den sie sich ungestört zurückziehen kann. Wenn deine Samtpfote ein Problem mit einer fremden freilaufenden Katze hat, solltest du versuchen, dass die beiden so wenig wie möglich miteinander in Berührung kommen.

4. Unnötigen Stress vermeiden

Es kann aber auch sein, dass deine Katze zur Zeit viel Stress ausgesetzt ist und deswegen anfängt, Urin zu versprühen. Du solltest dann versuchen, dass du so oft wie möglich Dinge tust, mit denen deine Fellnase vertraut ist und darauf achten, dass dein Zuhause nicht voll von Anspannung und Hektik ist. Wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, findet du hier mehr Informationen in unserem Ratgeber über Stress bei Katzen.

5. Niemals bestrafen

Du solltest deine Katze niemals bestrafen, wenn sie markiert. Schlage sie auf keinen Fall und niemals, wirklich niemals solltest du ihre Nase in den Urin tunken. Katzen verstehen es nicht, wenn man sie bestraft. Dein Verhalten wird deine Samtpfote nur stressen und damit das Problem verstärken.

6. Stelle gründlich reinigen

Du solltest die Stelle, an der deine Fellnase markiert hat, gründlich reinigen, da der Geruch sie sonst dazu animieren kann, erneut an diese Stelle zu pinkeln. Du benötigst dafür spezielle Produkte, die den Geruch vollständig neutralisieren. Auf jeden Fall vermeiden solltest du ammoniakhaltige Produkte, da diese deine Katze an den Geruch von Urin erinnern können.

7. Die richtigen Hilfsmittel

Es gibt auch Produkte von Feliway, die helfen können, den Stresslevel bei deiner Katze zu reduzieren und das Problem mit dem Markieren zu beheben. Bitte lies dafür unbedingt die Gebrauchsanleitung, da es wichtig ist, dass die Produkte richtig angewendet werden.

8. Verhaltenstherapeut

Falls dein Stubentiger trotz all dieser Tipps nicht aufhört zu markieren, kannst du dich auch an einen Verhaltenstherapeuten für Katzen wenden. Dein Tierarzt kann dir sicher einen geeigneten Therapeuten empfehlen. Es ist auf jeden Fall besser, wenn sich professionelle Hilfe zu suchen, als sich auf Dauer mit dem Problem herumzuschlagen und es eventuell sogar noch schlimmer werden zu lassen. Möglicherweise bekommst du dann ein Medikament für deine Katze, das den Stressabbau fördert und beruhigend auf deinen Stubentiger wirkt.

Wenn deine Katze Verhaltensprobleme ausweist, empfielt es sich etwas Wissen zu dem Thema aufzubauen. Am besten geeignet ist dafür folgendes Buch:

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