3 wertvolle Tipps, wie du erfolgreich zwei Katzen aneinander gewöhnen kannst.

Katzen aneinander gewöhnen
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Inhaltsverzeichnis

Katzenbesitzer sagen oft, wenn man eine Katze hat, führt das unweigerlich zu einer zweiten, dritten oder vierten (,…). Man kann Katzen auch mit Kartoffelchips vergleichen: Wenn man einmal damit anfängt, kann man nicht mehr aufhören.

Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen für eine weitere Katze entscheiden. Manche finden es einfach toll, noch eine Katze zu haben. Andere wünschen sich einen Spielkameraden für ihre Katze, weil sie den ganzen Tag nicht zuhause sind.

Es kommt auch vor, dass eine herrenlose Katze gerade sich ihren neuen Besitzer aussucht und sein Herz erweicht. Was auch immer die Gründe sein mögen, warum du dir eine weitere Katze zulegen möchtest, es ist sehr wichtig, dass du die Katzen richtig aneinander gewöhnst.

Das ist leider meistens kein allzu leichtes Unterfangen. Katzen beanspruchen ein Revier für sich und verteidigen dieses gegen Eindringlinge. Es gibt durchaus auch Katzen, die sich ängstlich zurückziehen und verstecken.

Der Großteil wird jedoch die Konfrontation suchen und die andere Katze angreifen. Das ist für beide Katzen eine belastende Situation und wird ein entspanntes Zusammenleben unmöglich machen.

Durch Revierkämpfe ausgelöster Stress kann auch dazu führen, dass deine Katze Verhaltensauffälligkeiten entwickelt und z.B. anfängt ihr Revier zu markieren.

Deine Aufgabe ist also schlicht und ergreifend:

 
Sorge dafür, dass deine beide Katzen sich richtig und ausgiebig aneinander gewöhnen können.

Du kannst die Katzen nicht einfach gemeinsam in einen Raum sperren und warten, bis sie Freunde geworden sind. Es ist deine Aufgabe, Schritt für Schritt dafür zu sorgen, dass deine Katzen gut miteinander klarkommen.

Definiere Anforderungen für die Gewöhnung

Vor allem wenn deine Motivation für die Anschaffung einer neuen Katze darin liegt, einen Spielkameraden für deine Hauskatze zu finden, wünschst du dir natürlich, dass sie beiden sich gut verstehen.

Egal wieviel Mühe du dir bei der Eingewöhnung gibst, kann das klappen oder eben nicht. Katzen haben wie wir Menschen einen eigenen Charakter und der muss nicht immer zusammenpassen.

Versuch dir einmal vorzustellen, jemand bringt einen Fremden mit zu dir nach Hause und sagt, dass der Fremde ab sofort bei dir lebt. Es kann sein, dass ihr dicke Freunde werdet – oder dass ihr euch partout nicht ausstehen könnt, weil ihr einfach völlig verschieden seid.

Im besten Fall gehen sich Menschen und Katzen dann aus dem Weg statt sich zu bekämpfen.

Je besser du dir im Vorfeld überlegst, wie deine Fellnase tickt und welche andere Katze gut dazu passen würde, desto größer sind deine Chancen, dass die beiden sich gut verstehen.

In unserem Blogbeitrag „Eine Zweitkatze – so findest du einen neuen besten Freund für deine Katze“ findest du einige hilfreiche Anregungen dazu.

Bevor du mit dem Gewöhnen loslegst

Bevor du mit der Eingewöhnung loslegen kannst, muss die neue Katze erst einmal zu dir nach Hause holen.

Dafür musst du im Vorfeld ein paar Vorbereitungen treffen, vor allem indem du einen Raum für sie einrichtest, in den sie sich in den ersten Wochen zurückziehen kann, um ihre Ruhe zu haben.

Vergewissere dich, dass beide Katzen gesund und nicht von Parasiten befallen sind. Die neue Katze solltest du auf jeden Fall vom Tierarzt durchchecken lassen, bevor du sie mit nach Hause bringst. Wenn deine Samtpfote bisher im Tierheim gelebt hat, wurde sie dort in der Regel schon gründlich untersucht.

Der Umzug und die ungewohnte Umgebung bedeuten für deine neue Katze Stress. Gib ihr also etwas Zeit, sich an alles zu gewöhnen und überfordere sich nicht direkt mit Eingewöhnungsübungen.

Du solltest jedoch im Hinterkopf behalten, dass die Eingewöhnung trotzdem schon begonnen hat, denn deine Fellnasen können sich natürlich riechen, selbst wenn sie sich in unterschiedlichen Räumen aufhalten.

Auch durch lautes Miauen werden deine Katzen sicher mitbekommen, dass „da jemand ist“. Belasse es für den Moment dabei und versuche nicht, die beiden auch räumlich zueinander zu bringen. Gib der neuen Katze erst ausreichend Zeit, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen.

Du solltest in dieser Zeit darauf achten, dass du mit der neuen Katze eine Beziehung aufbaust, ohne die andere Katze dabei zu vernachlässigen. Sie benötigt dafür keine zusätzliche Aufmerksamkeit. Achte einfach darauf, dass alles so ist wie bisher, und ihr eure bisherigen täglichen Routinen in Bezug auf Futter, Leckerlis oder Spielen weiter beibehaltet. Versuche entspannt zu bleiben und mach dir keinen Kopf, wenn dein Stubentiger vor der Zimmertür des Neuankömmlings hockt und unter Umständen etwas aggressiv wirkt.

Das ist ganz normal! Pass nur bitte auf, dass deine Samtpfote nicht mit in das Zimmer huscht, wenn du hinein- oder hinausgehst.

Die Grundprinzipien bei der Eingewöhnung von Katzen

Um Katzen aneinander zu gewöhnen, gibt es verschiedene Methoden, die alle auf derselben Methode beruhen.

 
Gewöhne die Katzen gegenseitig an ihre Anwesenheit, damit sie sich nicht mehr bedroht fühlen

Das erreichst du durch:

1. Eine schrittweise Einführung

Wenn du die Katzen schrittweise aneinander gewöhnst, kannst du die Abwehr- oder Fluchtreaktion deiner Stammkatze, die der Eindringling hervorruft, so lange reduzieren, bis diese Reaktion ausbleibt und deine Katze den Neuankömmling in ihrem Territorium akzeptiert.

2. Schaffe positive Gedankenverknüpfungen

Eine hervorragende Möglichkeit ist es, deine Fellnase in Gegenwart der neuen Katze mit positiven Reizen abzulenken. Das schafft positive Gedankenverknüpfungen mit dem neuen Mitbewohner und wird deine Katze entspannter werden lassen.
Vermeide es an dieser Stelle unbedingt, negative Assoziationen zu schaffen. Egal, was passiert, bleibe ruhig und erschrecke deine Samtpfoten nicht.

Techniken zur Eingewöhnung

Die Techniken, die wir dir nun vorstellen wollen, basieren auf einem oder manchmal auch beiden der oben beschriebenen Prinzipien.

1. Geruchsdesensibilisierung

Gerüche haben für Katzen eine große Bedeutung in der Wahrnehmung ihrer Umwelt. Nimm eine frisch gewaschene Socke, streife sie über deine Hand und streichle deine neue Katze damit. Achte dabei darauf, dass du ihr Gesicht, das Kinn und die Wangen berührst. Der Geruch deiner Katze wird sich auf die Socke übertragen. Verlasse nun das Zimmer und lege die Socke auf den Boden, ohne dass du nach deiner „alten“ Katze rufst. Gib ihr die Zeit, die Socke von alleine zu entdecken und zu erkunden. Egal, ob deine Katze mit Angst oder Aggression auf den Geruch der Socke reagiert, lass sie in Ruhe und sorge dafür, dass um sie herum alles entspannt ist.

Dasselbe solltest du mit einer frischen Socke andersherum machen und damit den Geruch deiner Stammkatze bei der neuen Katze bekanntmachen.

Du solltest das Vorgehen für einige Tage einmal täglich wiederholen, solange bis du feststellst, dass die Reaktionen deiner Katzen auf die Socke immer weniger werden. Wenn dein Stubentiger auf Leckerlis anspringt, kannst du versuchen, ihm welche anzubieten, während er an der Socke schnüffelt, damit das zusätzlich für positive Assoziationen mit dem Geruch der anderen Katze sorgt.

2. Visuelle Desensibilisierung

Wenn deine Katzen sich gegenseitig an ihren Geruch gewöhnt haben, kannst du zum nächsten Sinn übergehen: Sehen. Die Herausforderung besteht darin, dass die Katzen sich zwar sehen können, dabei aber keinen physischen Kontakt haben.

Du kannst dafür zum Beispiel mehrere Türschutzgitter für Kleinkinder übereinander verwenden oder auch ein Fliegengitter. Beim Fliegengitter solltest du darauf achten, dass es sich um ein katzengeeignetes Gewebe handelt, damit deine Fellnasen es nicht einfach zerreißen können. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass du die Tür einen winzigen Spalt öffnest und die Tür in dieser Position festhältst. So können sich die Katzen gegenseitig sehen, aber nicht auf die andere Seite der Tür gelangen.

Mach dir keine Gedanken, wenn deine Samtpfoten beim Sichtkontakt zunächst verunsichert oder aggressiv reagieren und bleibe trotz allem ruhig. Um die ganze Situation noch angenehmer zu gestalten, kannst du den beiden auch ein paar Leckerlis geben. Du kannst auch probieren, deine Katzen zu füttern, wenn sie miteinander in Sichtkontakt stehen und die Fütterung dann generell nur auf die Zeiten beschränken, in denen sich die beiden sehen können. Starte damit, den Futternapf weit weg von der Tür zu stellen und ihn jeden Tag ein Stück weiter an den Türspalt heranzuschieben.

3. Interaktive Spielzeit und Leckerlis

Je nach den Vorlieben deiner Katzen kannst du die Eingewöhnung auch ein wenig anders gestalten. Falls sie auf Futter oder Leckerlis nicht so ansprechen, wenn sie die andere Katze sehen, finden sie es vielleicht toll, zu spielen. Beachte auch hierbei die Prinzipien, die wir oben beschrieben haben und schaffe positive Gedankenverknüpfungen durch gemeinsame Spielzeit. In unserem Artikel „9 Dinge, die du beim Spielen mit deiner Katze beachten solltest“ erfährst du mehr über das Thema interaktive Spielzeit.

Vergiss bitte nicht, dass Katzen in Gegenwart einer fremden Katze sehr angespannt sein können. Du solltest die Situation stets unter Kontrolle behalten und den physischen Kontakt zwischen den beiden nicht zu früh zulassen. Behalte dabei auch das Thema umgeleitete Aggressivität. Es kann vorkommen, dass eine der Katzen nach dir schlägt, weil die Anwesenheit der anderen Katze Stress bei ihr auslöst. Bringe daher deine Hände aus der Schusslinie und verwende zum Spielen während der Eingewöhnung immer eine Katzenangel.

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*Preis inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versandkosten. Bei diesem Link handelt sich um einen Affiliate-Link, das heißt wenn du diesem Link folgst und etwas kaufst, bekommen wir eine kleine Provision. Letzte Aktualisierung am 1. October 2021 14:15

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