Flöhe bei Katzen – Was ist zu tun?

Inhaltsverzeichnis

Wenn deine Katze ein Freigänger ist oder in Berührung mit anderen Tieren kommt, bei denen das der Fall ist, hast du vermutlich schon mit Flöhen in Berührung gekommen. Wenn die Rahmenbedingungen für die Flöhe, die zur Gattung der Insekten gehören, gut sind, vermehren sie sich rasant und werden zu einer wahren Plage.

Problematisch ist, dass viele Katzen allergisch auf Flöhe sind. Ein kleiner Flohbiss reicht aus, um eine entzündliche Hautreaktion hervorzurufen. Unbehandelt kann ein Befall von Flöhen bei deiner Katze zu Blutarmut oder sogar zum Tod führen.

Was sind Flöhe

Flöhe sind Parasiten, die wie bereits erwähnt zu den Insekten zählen, und sich von Blut ernähren. Es gibt eine Vielzahl an Floharten, die jeweils einen bestimmten Wirt bevorzugen und auf ihn angepasst sind. Die Flohart, die in unseren Häusern und Wohnungen am meisten verbreitet ist, ist der Katzenfloh „Ctenocephalides felis“. Obwohl diese Flöhe Katzen bevorzugen, befallen sie auch Menschen, Hunde und andere Haustiere.

Das Leben eines Flohs lässt sich in vier Phasen einteilen. Ein weiblicher Floh legt pro Tag etwa 50 Eier und kommt so im Lauf seines Lebens auf mehrere tausend Eier. Die Eier, aus denen im Verlauf die Larven schlüpfen, bleiben im Normalfall nicht auf dem Wirt, sondern fallen ab.

Flohlarven fühlen sich an warmen, dunklen Orten wie Teppichen und Heimtextilien besonders wohl. Sie ernähren sich dort mehrere Tage von Flohkot, weben sich dann einen Kokon und entwickeln sich darin zu Flöhen.

Der ausgewachsene Floh schlüpft nicht sofort, sondern wartet unter Umständen wochenlang darauf, dass ein geeigneter Wirt in seine Nähe kommt. Mit Hilfe von Hitze, Bewegung und ausgeatmetes Kohlendioxid schafft er es, seinen Kokon zu verlassen und springt auf ein vorbeikommendes Tier oder einen Menschen.

Es ist nicht immer ganz leicht, herauszufinden, ob deine Katze Flöhe hat oder nicht. Die Tierchen verstecken sich tief im Fell deiner Katze, da sie dunkle Orte bevorzugen. Mit etwas Glück kannst du einen flüchtenden Floh entdecken, wenn du das Fell deiner Katze vorsichtig auseinander teilst. Vermutlich wirst du eher kleine schwarze Pünktchen entdecken, die rot werden, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Die rote Farbe kommt vom Blut im Stuhl des Flohs, das er aus deiner Katze gesaugt hat.

Was kannst du gegen Flöhe tun

Wenn du Flöhe auf deiner Katze entdeckst, heißt das nicht, dass sich die Flohpopulation nur auf deine Katze beschränkt. Vielmehr sind die Flöhe dann in deinem gesamten Haushalt zu finden. Wenn du die Flöhe loswerden willst, musst du daher sowohl deine Fellnase als auch deine Wohnung von den Flöhen befreien.

Es ist sehr wichtig, dass du regelmäßig staubsaugst und dabei Teppiche und Polster nicht vernachlässigst. Die Vibration des Staubsaugers kann dazu führen, dass Flöhe, die sich noch in ihrem Kokon befinden, nach dem Einsaugen im Staubsaugerbeutel schlüpfen. Du solltest den Beutel daher unmittelbar nach dem Saugen im Freien entsorgen. Bei massivem Flohbefall kann es sinnvoll sein, einen Kammerjäger hinzuzuziehen. Bitte achte darauf, dass die verwendeten Anti-Floh-Mittel nicht giftig für Katzen sind.

Für Katzen gibt es eine Reihe von Produkten, die sehr gut dafür geeignet sind, Flöhe sicher und effektiv zu bekämpfen. Es gibt diese Produkte entweder zur äußeren oder oralen Anwendung und du bekommst sie bei deinem Tierarzt. Es gibt auch andere Produkte in Form von Halsbändern, Shampoos, Sprays oder Tropfen, die günstiger sind als beim Tierarzt und die rezeptfrei erhältlich sind.  Sie sind jedoch nicht ausreichend sicher oder helfen schlichtweg nichts. Also versuche bitte nicht, deine Samtpfote damit von Flöhen zu befreien.

Mittel gegen Flöhe bei Katzen

Wir können das Flohmittel von Dr. Sam empfehlen. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Floh- und Zeckenmittel.*

Weitere Mittel gegen Flöhe findest du auch bei MedPets, der Online-Apotheke für Tiere.*
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