Katzenallergie – Der große Ratgeber (inkl. 7 Katzenrassen, die für Allergiker geeignet sind)

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Das ist sicherlich für jeden Katzenliebhaber die Horrorvorstellung. Eine Katzenallergie! Die Augen brennen, die Nase fängt an zu Laufen und die Haut juckt überall.

Diese Symptome kennen leider viele Menschen. Doch kein Grund komplett den Kopf in den Sand zu stecken.

In diesem Beitrag erfährst du woher die Allergie kommt und vor allem welche Möglichkeiten es gibt sie besser in den Griff zu bekommen?

Hört sich gut an?

Dann legen wir jetzt gleich los!

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Katzenallergie?

Zuerst mal gilt es zu verstehen, warum machen Menschen auf Katzen allergisch reagieren. Fälschlicherweise denken viele, dass die Allergie durch Katzenhaare hervorgerufen wird. Das stimmt aber nur bedingt.

Die eigentliche Ursache ist eine Überreaktion des menschlichen Immunsystems auf bestimme Eiweiße der Katze. Diese Eiweiße befinden hauptsächlich im Speichel und dem Urin der Katze. Leckt sich die Katze beispielsweise ausgiebig ihr Fell, so gelangen sie in die Luft und von dort in unsere Atemwege.

Ganz heimtückisch…eine Katzenallergie kann von heute auf morgen auftreten. Also auch langjährige Katzenbesitzer können sie noch bekommen.

Woran erkenne ich, ob ich eine Katzenallergie habe?

Die Symptome können sich von leicht geröteten Augen bis hin zu Atemnot und allergischem Asthma zeigen. In machen Fällen kann eine Katzenallergie bei längerem Kontakt mit Katze zu chronischem Asthma führen. Also in diesem Fall ist wirklich Vorsicht geboten!

Manche Allergiker reagieren sogar schon bei Berührungen mit der Haut. An der Kontaktstelle tritt eine Rötung oder sogar eine Schwellung auf und es kommt zu starkem Juckreiz.

Weitere Symptome können sein:

  • Brennende Augen
  • Husten- oder Niesreiz
  • Laufende Nase
  • Unangenehmes Kratzen im Hals

Wie kann ich sicher gehen, ob ich eine Katzenallergie habe?

Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, dann solltest du einen sogenannten Pricktest bei einem Hautarzt durchführen lassen.

Dabei tropft dir der Arzt eine Allergenlösung auf die Haut und pickst die Stelle leicht an. Keine Sorge! Das ist nicht zu Vergleichen mit deinem richtiger Nadelstich. Es tut nicht weh und blutet auch nicht.

Pricktest Katzenallergie

Sollten es an der Stelle mit dem Picks zu einer Rötung oder Juckreiz kommen, dann ist der Test positiv und du leider gegen Katzen allergisch.

Häufig werden bei diesen Test mehrere allergene Reaktionen gleichzeitig getestet.

Welche Katzen sind für Allergiker geeignet?

Es gibt tatsächlich Katzenrassen, die für Allergiker besser geeignet sind. Diese werden häufig als Anti-Allergiker-Katzen bezeichnet. Leider kann man trotzdem eine allergische Reaktion nicht komplett ausschließen. Machne Menschen zeigen auch bei diesen Rassen allergische Symptome.

Solltest du dir als Allergiker eine Katze zulegen wollen, dann gehe am besten in ein Tierheim oder such nach einem seriösen Züchter und teste erstmal, ob ein Zusammenleben mit dieser Katzenrasse möglich ist.

Folgende sieben Katzenrassen gelten als hypoallergen als weniger allergieerzeugend.

  1. Siamkatze
  2. Bengalkatze
  3. Russisch Blau
  4. Sibirische Langhaarkatze
  5. Cornish Rex
  6. Balinesenkatze
  7. Die Orientalische Kurzhaar

Was hilft sonst noch bei einer Katzenallergie?

Bei akuten Symptomen kommen in der Regel Antihistaminika zum Einsatz. Sie setzen die Überempfindlichkeit gegenüber Histamin herab bzw. hemmen die Freisetzung. Der bekannteste Wirkstoff dürfte Cetirizin sein.

Diese Medikamente helfen nicht nur bei der Behandlung, sondern können auch vorbeugend eingenommen werden.

Wir haben zum Beispiel immer eine Packung Cetirizin im Haus falls wir Besuch von einem Allergiker bekommen. Aus Erfahrung können wir an der Stelle sagen – es hilft!

Wenn du also Besuch von einem Allergiker bekommt, dann kannst ihr ihm den Tipp geben vorab ein Antihistaminika einzunehmen.

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Hyposensibilisierung bei Katzenallergie

Eine weitere Möglichkeit ist eine Hyposensibilisierung. Sie wird auch als spezifische Immuntherapie bezeichnet. Man spricht in diesem Zuhang auch umgangssprachlich von einer Allergie-Impfung.

Dabei wird dein Körper schrittweise und in immer größerer Dosis an das Allergen gewöhnt. Dazu wird dir über einen längeren Zeitraum das Allergen entweder als Tablette, als Impfung oder in Form von Tropfen verabreicht.

Da du bei dieser Therapie tatsächlich Allergene verabreicht bekommst, gegen die du allergisch bist, ist es möglich, dass sich die gleichen Symptome zeigen als wenn du direkten Kontakt mit einer Katze gehabt hast. Das kann die Therapie etwas unangenehm gestalten.

Diese Form der Therapie ist natürlich ziemlich langwierig und es gibt keine 100%ige Erfolgsgarantie. Aber hey…wenn du dich danach wieder mit Katzen umgeben kannst, ist es das doch wert, oder?

Einige Tipps und Hausmittel gegen Katzenallergie

Wenn die Katzenallergie ziemlich stark ausgeprägt ist, dann hilft in der Regel nur das Vermeiden von Kontakt mit Katzen.

Sollte die Allergie aber nur leicht sein, so kannst du sie mit den folgenden Tipps etwas besser in den Griff bekommen:

  1. Wasche dir häufiger die Hände. So vermeidest du den Kontakt mit den Allergenen an den Schleimhäufen oder in den Augen.
  2. Lasse deine Katze nicht in dein Schlafzimmer oder aufs Bett.
  3. Vermeide Teppichböden.  Dort sammeln sich Haare und Allergene an und lassen sich nur schwer reinigen.
  4. Sauge und wische regelmäßig.
  5. Benutze einen Staubsauger mit HEPA-Filter.
  6. Bürste deine Katze regelmäßig. So reduzierst du den unkontrollierten Haarverlust in der Wohnung.
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Leider gibt es keine Hausmittel, die nachweislich gegen Katzenallergie helfen. Daher können wir dir hier leider keine Hausmittel empfehlen.

Fazit

Eine Katzenallergie ist richtig lästig. Sie kann jederzeit von heute auf morgen auftreten. Einige Katzenrassen sind eher für Allergiker geeignet. Trotzdem ist es nicht auszuschließen, dass trotzdem allergische Reaktionen auftreten können.

Gegen die Symptome und zur Vorbeugung hilft am besten ein Antihistaminika wie Cetirizin. Es besteht die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung, die allerdings langwierig und der Erfolg ungewiss ist.

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