Ist deiner Katze langweilig? Dann solltest du das unbedignt lesen!

Katze langweilig
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Inhaltsverzeichnis

Wenn du dir Gedanken darüber machst, ob sich deine Katze langweilt, können wir dir zumindest eines versprechen – du bist mit deiner Sorge nicht allein. Wie dir geht es vielen Katzenbesitzern.

Leider ist diese Sorge auch nicht ganz unberechtigt. Wir beschäftigen uns daher in diesem Beitrag damit, aus welchen Gründen sich Katzen langweilen und welche untrüglichen Anzeichen es dafür gibt.

Wir werden dir auch einige Tipps mit an die Hand geben, wie du das Leben deiner Katze interessanter machen und ihr dabei helfen kannst, Stress abzubauen sowie Verhaltensprobleme vermeiden oder beseitigen kannst.

Warum ist Langeweile bei Katzen überhaupt ein Problem?

Katzen sind Raubtiere, die dafür gemacht sind, in Bewegung zu sein. Heutzutage sind aber viele Hauskatzen reine Wohnungskatzen.

Den ganzen Tag in der Wohnung zu sein, erzeugt Langeweile, weil einfach nicht genügend Reize vorhanden sind, die den Alltag abwechslungsreich und spannend machen könnten.
In der Folge kann deine Katze verhaltensauffällig werden oder einfach nur lustlos, müde oder sogar übergewichtig werden.

Äußere Reize sind in der richtigen Dosierung sehr wichtig für das körperliche und geistige Wohlbefinden deiner Katze.

Es gibt zum Glück Wege, wie du für etwas mehr Abwechslung im Leben deiner Katze sorgen kannst.

Können sich Katzen überhaupt langweilen?

Bestimmt ist dir schon einmal aufgefallen, dass Katzen es lieben, Pappkartons, Körbe, Schränke, oder deinen Balkon oder deine Terrasse zu erkunden. Sie sind von Natur aus neugierig und werden niemals satt, ihre Umgebung zu erforschen.

Dafür benötigen sie ständig Reize, die Umgebung um sie herum sollte ihnen immer wieder neue Möglichkeiten geben, Dinge zu entdecken.

Neue Gegenstände werden beobachtet, belauscht, mit den Pfoten berührt und erforscht. Wenn es nicht Neues zu entdecken gibt, wird sich deine Fellnase früher oder später langweilen.

Wenn du deine Samtpfote als reine Wohnungskatze halten möchtest (was oft aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine kluge Wahl ist), musst du natürlich bedenken, dass die Umgebung wesentlich reizärmer ist.

Als Freigänger gibt es eine sich ständig ändernde Natur zu entdecken. Hier wird die Katze mitmit wechselnden Dingen, die sie erforschen kann, Gerüchen und Geräuschen konfrontiert. Sie begegnet anderen Tieren, Pflanzen wachsend und welken und das Wetter ändert sich ständig.

In der Wohnung ist mehr oder weniger jeder Tag gleich. Im Wohnzimmer gibt es weder Regen noch Schnee und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vogel vorbeifliegt oder ein Eichhörnchen über die Schrankwand klettert, ist nicht besonders hoch.

Wir wollen damit auf keinen Fall sagen, dass es einer Katze bessergeht, wenn sie Freigang hat. Das ist nicht so. Die freie Natur ist nicht nur spannend und voller Reize, sondern sie kann vor allem auch sehr gefährlich für deinen Stubentiger sein. Wenn du willst, dass deine Samtpfote keinen Gefahren ausgesetzt und sie in Sicherheit ist, ist deine Wohnung dafür der bessere Ort.

Du musst dir nur bewusst machen, dass es für deine Katze auf Dauer langweilig sein kann, immer nur in der Wohnung zu sein und dass es deine Aufgabe ist, für Abwechslung zu sorgen.

Einsame Katzen langweilen sich noch mehr

Man könnte meinen, dass es für Katzen der Himmel auf Erden ist, sich ausschließlich mit sich selbst zu beschäftigen. Immerhin verbringen sie 12-16 Stunden damit, zu schlafen.

Katzen sind jedoch entgegen vieler Vorurteile in der Regel sehr soziale Tiere, die sich gerne mit Menschen und anderen Tieren beschäftigen.

Höchst wahrscheinlich kennst du die Momente, in denen deine Fellnase ihren Kopf an dir gerieben hat, mit dir spielen wollte oder sich zu dir aufs Sofa gekuschelt hat. Wenn du mehrere Katzen hast, jagen sie sich vermutlich öfter mal gegenseitig durch die Wohnung.

Wenn du aber den ganzen Tag nicht zuhause bist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass deine Katze langweilig wird, einfach, weil ihr der soziale Austausch fehlt.

Woran erkenne ich, ob meine Katze gelangweilt ist?

Wenn du dir diese Frage schon einmal gestellt hast, bedeutet das, dass du dir Gedanken um das Wohlergehen deiner Katze machst. Das ist toll! Du bist besorgt um das Wohlergehen deiner Katze und willst ihr die tollste und spannendste Umgebung bieten, die man sich nur vorstellen kann.

Dass dein Stubentiger sich langweilt, kann sich auf mehrere Arten zeigen. Langeweile erzeugt oft Stress, der bei deiner Katze gesundheitliche Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten auslösen kann. Mehr dazu findest du in unserem großen Leitfaden “Stress bei Katzen“.

Hier ein paar mögliche Anzeichen, dass deiner Katze langweilig sein könnte:

  • Übertriebene Fellpflege
  • Aggressives Verhalten
  • Übertrieben lautes Miauen
  • Fluchtversuche
  • Belästigung anderer Haustiere
  • Zerkauen von Haushaltsgegenständen

Wenn deine Katze ein verändertes Verhalten zeigt, weil ihr langweilig ist, kann das für dich zunächst einmal sehr irritierend sein. Du solltest deine Samtpfote niemals für ihr Verhalten bestrafen. Es mag sein, dass es für einige Zeit helfen kann, wenn du mit deiner Katze schimpfst oder sie ignorierst. Du kannst dir aber sicher sein, dass deine Fellnase einen anderen Weg finden wird, um ihrem Frust Luft zu machen.

Wenn du möchtest, dass die Probleme mit dem Verhalten deiner Katze gar nicht erst entstehen, musst du dir überlegen, wie du für Abwechslung in ihrem Alltag sorgen kannst, auch wenn du den ganzen Tag nicht zuhause bist.

1. Katzenmöbel

Katzenmöbel kannst du gar nicht genug in deiner Wohnung haben. Je mehr Plätze du deiner Katze anbietest, an denen sie klettern, sitzen und liegen kann, desto mehr gibt es für sie zu erkunden und zu erforschen. Achte bitte darauf, dass die Katzenmöbel solide und stabil gebaut sind.

Katzenmöbel gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen mit vielen verschiedenen Materialien, die deinen Stubentiger zum Springen und Kratzen anregen, als wäre er draußen in der freien Natur.

Die meisten Katzen lieben es, von einem erhöhten Punkt auf dem Kratzbaum die Aussicht zu genießen, ihr Territorium zu überblicken und nach Beute zu suchen. Versuche mal, den Kratzbaum in der Nähe eines Fensters aufzustellen, sodass sie draußen die Vögel beobachten kann. Sie wird es lieben, du wirst sehen.

Hier findest du eine tolle Auswahl an Kratzmöbeln für deine Katze.*

2. Ein Regal am Fensterbrett

Wenn du in einer Wohnung lebst und für deine Katze daher kein Gehege auf dem Balkon oder im Garten bauen kannst, ist ein Regal am Fenster als Aussichtspunkt die ideale Alternative. Achte bitte unbedingt darauf, dass das Fenster ausreichend gesichert ist!

3. Ein Katzengehege

Wenn du deine Fellnase dabei beobachtest, wie sie gespannt aus dem Fenster starrt und davon träumt, die zwitschernden Vögel oder die flinken Eichhörnchen im Garten zu jagen, würdest du ihr vielleicht gerne den Wunsch erfüllen können, draußen herumzulaufen.

Wenn du Angst vor den Gefahren hast, die draußen auf deine Katze lauern, du ihr aber dennoch ein wenig Freigang gönnen möchtest, ist ein Katzengehege unter Umständen die perfekte Lösung, um die Langeweile bei deiner Katze zu vertreiben.

Ein Katzengehege ist eine tolle Möglichkeit, um deiner Katze einen Ort im Freien zu bieten, wo sie sich bewegen und frische Luft schnuppern kann. Du kannst das Freigehege entweder selber bauen oder das einem Profi überlassen. Terrassen, Veranden und Hinterhöfe sind tolle Orte, an denen deine Samtpfote ein wenig Natur erleben kann.

Wenn du dich dafür entscheidest, ein Katzengehege für deine Katze zu bauen, solltest du daran denken, dass sehr hohe oder zu niedrige Temperaturen deiner Katze schaden können, insbesondere, wenn sie sich sonst nur in temperierten Räumen aufhält. Lasse deinen Stubentiger niemals unbeaufsichtigt im Gehege und biete ihm stets eine Möglichkeit, wieder in die Wohnung zu gelangen.

Falls du den Platz für für so ein Gehege haben solltest, dann schau dir am besten gleich dieses hier an. Es ist gut bewertet und preislich noch in einem vertretbaren Rahmen.

 

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4. Katzenminze

Wenn deine Katze darauf anspricht, ist Katzenminze hervorragend dafür geeignet, etwas Abwechslung in den Alltag deiner Katze zu bringen. Leider mögen nicht alle Katzen die Katzenminze, aber einen Versuch ist es allemal wert.

Katzenminze kannst du entweder als Kräutertöpfchen kaufen und deiner Katze getrocknet oder frisch anbieten. Im Fachhandel wird auch einiges an Spielzeug angeboten, das getrocknete Katzenminze enthält. Katzen, die Katzenminze mögen, knabbern gerne daran herum, räkeln sich wohlig auf dem Boden und fangen an zu schnurren.

Auf nervöse Katzen kann Katzenminze entspannend wirken und gelangweilte Katzen macht sie mit etwas Glück munter und bringt sie dazu, sich mehr zu bewegen.

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5. Spielzeug

Katzenspielzeug ist eine Wunderwaffe, um die Langeweile deines Stubentigers zu vertreiben.
Vermutlich musst du zunächst ein bisschen herumtesten, auf welches Spielzeug dein Stubentiger besonders gut anspricht.

Du solltest das Spielzeug nicht offen herumliegen lassen, sondern in einer Schublade und Kiste verstauen und deiner Katze alle paar Tage etwas Neues aus deinem Fundus anbieten. So verliert das Spielzeug nicht seinen Reiz und kann immer wieder aufs Neue entdeckt werden.

Mehr Infos findest du auch in unserem Beitrag „9 wichtige Dinge, die du beim Spielen mit deiner Katze beachten solltest“.
Auch wenn das interaktive Spiel zwischen Katzen und ihren Besitzern sich hervorragend dafür eignet, um die Langeweile deiner Katze zu vertreiben, ist es dennoch höchst unwahrscheinlich, dass du 24 Stunden am Tag zuhause bist, um deiner Katze Gesellschaft leisten zu können.

Es gibt jedoch elektrische Spielzeuge, die zum Teil so programmiert werden können, dass sie ein- und ausgeschaltet werden können, wenn du nicht zuhause bist, sodass deine Katze gar nicht damit rechnet, dass jetzt „etwas passiert“. Die Spielzeuge stellen die natürliche Bewegung kleiner Beutetiere nach und wecken so den Jagdinstinkt deiner Fellnase.

6. Futterbälle

Mit Futterbällen kann sich deine Fellnase ihre Leckerlis selbst erarbeiten. Statt deiner Katze die Leckerlis direkt zu geben, füllst du sie einfach in einen Futterball und legst ihr diesen auf den Boden. Sie wird das Futter riechen und sich sofort mit Feuereifer daranmachen, an die Leckereien heranzukommen. Das sorgt für Spaß und Bewegung bei deiner Katze, während sie alleine zuhause ist.

7. Eine Zweitkatze

Wenn du nicht möchtest, dass deine Katze stundenlang alleine zuhause ist, solltest du dir überlegen, ob es nicht Sinn macht, dir eine Zweitkatze zuzulegen. In den Tierheimen warten zahlreiche Samtpfoten darauf, ein neues Zuhause zu finden. Dennoch will die Anschaffung einer Zweitkatze wohl überlegt sein.

Nicht jede Katze findet es toll, wenn sie ihr alleiniges Territorium plötzlich mit einer zweiten Katze teilen soll. Es kann sein, dass die Eingewöhnungsphase sich lange hinzieht und sehr schwierig für alle Beteiligten wird. Die besten Chancen, sich aneinander zu gewöhnen, sagt man jüngeren Katzen nach. Aber auch bei einer älteren Katze kann es sein, dass sie sich über Gesellschaft freut und diese dankbar annimmt.

8. Lasse deine Katze fernsehen

Es gibt Naturfilme auf DVD, die speziell für Katzen produziert wurden. Nicht jede Katze spricht auf solche Filme an, aber es gibt einige, die sie lieben. Wenn deiner Katze also langweilig ist, ist es in jedem Fall einen Versuch wert.

Wenn du keinen DVD Player hast, ist das nicht weiter schlimm. Auch bei YouTube findest du eine große Auswahl an kostenlosen Filmen für Katzen.

9. Interaktives Spielen

Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass dein Stubentiger sich nur für sein Spielzeug begeistern kann, wenn du mit ihm spielst. Das liegt daran, dass der Jagdinstinkt einer Katze nur geweckt wird, wenn die Beute, in dem Fall das Spielzeug, sich bewegt. Spielzeug, das einfach nur bewegungslos herumliegt, ist meist nur sehr wenig spannend für Stubentiger.

Damit du deine Katze also dazu bringst, sich zu bewegen und Freude an ihrem Spielzeug zu entwickeln, solltest du gemeinsam mit ihr Spielen. Das Spielen bekämpft nicht nur die Langeweile deiner Fellnase, sondern stärkt auch die Bindung zwischen euch. Wenn du das Spielzeug hinter Gegenständen versteckst oder außerhalb ihrer Reichweite bringt, ist sie auch geistig gefordert, da die Beute dann nicht mehr berechenbar ist.

Du solltest es aber vermeiden, dass du das Spielzeug für deine Samtpfote nicht unerreichbar machst. Dann wird sie frustriert sein und schnell die Lust verlieren. Ihr solltet auch nicht spielen, bis sie völlig erschöpft und hechelnd in der Ecke liegt.

Wenn du siehst, dass das Spielen sie ausgepowert hat, gönn ihr eine Pause und setze das Spiel zu einem anderen Zeitpunkt fort. Auch in freier Wildbahn würde eine Katze nicht permanent ihrer Beute hinterherjagen. Vielmehr konzentrieren sich Katzen darauf, das Beutetier zu beobachten und sich eine Angriffsstrategie zu überlegen. Dieses Verhaltensmuster solltest du während der interaktiven Spielzeit beherzigen.

Verwende eine Angelrute, um Beutetiere wie Fische, Mäuse oder Vögel nachzustellen. Eine Angelrute ist gut dafür geeignet, um deine Hände außer Reichweite von Krallen und Zähnen zu halten. Eine preisgünstige Katzenangel findest du in der Box ☺️!

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